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gestern ereichte der Goldpreis ein neues Rekordhoch – auf Euro-Basis. Die Feinunze kostete in der Spitze bis zu 697 Euro. Nun ist dieser Preis auf den internationalen Märkten nicht maßgeblich, da der Handel in US-Dollar abgewickelt wird. Doch für deutsche Investoren, die in Gold investieren, werden die Geschäfte nun einmal in Euro abgerechnet. Heute gibt der Goldpreis wieder etwas nach und rutscht unter die Marke von 900 Dollar. Dennoch sind die Aussichten nicht schlecht, dass es schon kurzfristig weiter nach oben geht. Aber hier kommt nun wieder der Dollar ins Spiel. Im vergangenen Jahr konnte man sehr gut beobachten, dass bei einem schwachen Dollar der Goldpreis anzog. Oft genug hoben sich die Schwankungen auf Euro-Basis dann aber auf. In den vergangenen zwei Wochen gab es jedoch eine gewisse Abkoppelung und der Goldpreis legte sehr stark zu, obwohl der Dollarkurs im Verhältnis zum Euro ebenfalls weiter zulegen konnte. Nach dem leichten Zuwachs 2008 weist der Goldpreis in diesem Jahr eine leicht positive Entwicklung von knapp 3% auf. Beim Silber liegt das Plus immerhin schon bei 6%. Noch besser stellt sich die Lage beim Kupfer dar. Hier ist der Preis 2009 schon um 15,67% gestiegen. Allein gestern verteuerte sich das Industriemetall um annähernd 10%. Diese starken Preisausschläge auf Tagesbasis waren charakteristisch für den Rohstoffmarkt im vergangenen Jahr. Doch insgesamt hat diese Anlageklasse deutlich an Bedeutung verloren. Laut aktueller Schätzungen sind seit dem Herbst rund 80 Mrd. Dollar Kapital aus den Rohstoffmärkten abgezogen worden. Dennoch hebt sich der Rohstoffmarkt mit der positiven Performance ganz klar von den Aktienmärkten ab: So gab es beim DAX in diesem Jahr schon ein Minus von rund 10%. Die großen Indizes in den USA stehen auch nicht viel besser dar. Beim Dow Jones steht ein Verlust von 7,5% zu Buche und der S&P 500 bringt es auf einen Abschlag von 7,4%. Und von den 10 Einzelsektoren im S&P 500 weisen nur die Versorger einen minimalen Zuwachs von 1,4% auf.
Wochenausblick: Spannende Handelswoche

Wenn Sie gedacht haben, dass es bereits in den nächsten Tagen zu einer Art vorweihnachtlicher Ruhe an der Börsen kommt, so muss ich Sie enttäuschen. Es geht spannend weiter. Gerade die US-Zinsentscheidung dürfte für ausreichend Gesprächsstoff und Bewegung sorgen.

Der Wochenauftakt brachte bereits die ersten News. In Japan ist der Tankan-Bericht veröffentlicht worden. Am Nachmittag folgen aus den USA der NY Empire State Index, die Angaben zu den Kapitalmarktzuflüssen und zur Industrieproduktion sowie Angaben zur Kapazitätsauslastung.
 
Der Dienstag steht dann ganz im Schatten der amerikanischen Notenbanksitzung. Erwartet wird eine weitere Zinssenkung. Diese dürfte dann den Euro weiter kräftigen. Doch auch die Zahlen zum Verkauf neuer Häuser, zu den Verbraucherpreisen sowie zu den Realeinkommen werden genauso erwartet, wie die Quartalsergebnisse von Adobe Systems und Best Buy.
 
Zur Wochenmitte gibt es aus den USA die Öl-Lagerbestände.  Ferner gewähren Norddeutsche Affinerie, General Mills und Nike einen Einblick in die Bücher.

Der Donnerstag wird dann neben dem ifo-Geschäftsklimaindex auch noch Wirtschaftsnachrichten in Form von den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, des Philadelphia Fed Index und der Frühindikatoren bringen. Die Vierteljahresergebnisse von Oracle und FedEx dürften auch Auswirkungen auf die Papiere der Mitbewerber hierzulande haben.

Am Freitag wird noch immer keine vorweihnachtliche Ruhe einkehren. Mit dem dreifachen Hexensabbat könnte es vielmehr zu deutlichen Sonderbewegungen kommen. Zusätzlich stehen die Erzeugerpreise hierzulande auf der Agenda.

Copyright © 2009 EURUSD fällt auf 0.95 und steigt anschließend auf 1.30. Die europäischen Bankbilanzen stehen aufgrund der Stagnation der osteuropäischen Märkte und den wirtschaftlichen Spannungen im EU-Raum unter hohem CD druck. Das chinesische BIP fällt auf ein Nullwachstum zurück. Die exportorientierten Sektoren der chinesischen Wirtschaft sind stark vom freien Fall des Welthandels und vor allem von den USA betroffen. “Pre-Ins First Out”. Mehrere, zurzeit vollständig oder teilweise an den Euro gekoppelte osteuropäische Währungen geraten 2009 aufgrund von Kapitalabflüssen unter wachsenden CD Bedrucken. de home strony